Das
unverwechselbare Wahrzeichen von München bleibt trotz vieler anderer
Sehenswürdigkeiten die Frauenkirche. Diese gotische Dom- und
Stadtpfarrkirche, genannt auch „Zu unserer Lieben Frau” wurde im
15. Jahrhundert erbaut. Nur wenigen ist allerdings bekannt, dass die
Frauenkirche auch die Ruhestätte von Kaisern ist. Die Frauenkirche
ist das älteste und auch berühmteste Wahrzeichen der bayrischen
Landeshauptstadt und ihre beiden markanten Zwillingstürme zieren so
manche Ansichtskarte.
Die
Frauenkirche findet man an der nordwestlich nur wenige Meter vom
Marienplatz entfernt und damit ebenfalls im Herzen der Münchner
Altstadt. Die Frauenkirche wartet mit einigen Besonderheiten auf und
darf deshalb in der Liste der Besichtigungen nicht fehlen. Die Kirche
hat eine Länge von 109 Metern und gehört mit ihren rund 20.000
Stehplätzen zu den größten Hallenkirchen im gesamten süddeutschen
Raum. Besonders ins Auge sticht dem Besucher schon beim Betreten der
Kirche der sogenannte Teufelstritt. Um diesen schwarzen Fußabdruck
ranken sich zahlreiche Sagen, welche darauf hinweisen, dass der
Teufel beim Bau der Kirche sowohl als Helfer als auch als Zerstörer
in Erscheinung getreten sein soll. Im Inneren der Frauenkirche
befinden sich 21 Kapellen, welche alle durch Pfeiler voneinander
getrennt sind. Für die zahlreichen Touristen stellt die Frauenkirche
ein Zeugnis aus einer mehr als 500 Jahre alten Kunstgeschichte dar
und neben beeindruckenden Glasgemälden gibt es auch wunderschöne
Bildhauerarbeiten. Sehr beeindruckend ist auch das Grabmonument für
Kaiser Ludwig den Bayer, das im 17. Jahrhundert entstanden ist. Beim
Besuch der Frauenkirche sollte auf jeden Fall auch der Südturm
bestiegen werden, der einen fantastischen Blick über München und
das Voralpenland bietet. Bei schönem Wetter sind von dort aus sogar
die Alpen sehr gut zu sehen.
Bild:Diliff/commons.wikimedia.org/wiki/File:Frauenkirche_Munich__View_from_Peterskirche_Tower.jpg

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