Montag, 27. Mai 2013

München und seine Frauenkirche

Das unverwechselbare Wahrzeichen von München bleibt trotz vieler anderer Sehenswürdigkeiten die Frauenkirche. Diese gotische Dom- und Stadtpfarrkirche, genannt auch „Zu unserer Lieben Frau” wurde im 15. Jahrhundert erbaut. Nur wenigen ist allerdings bekannt, dass die Frauenkirche auch die Ruhestätte von Kaisern ist. Die Frauenkirche ist das älteste und auch berühmteste Wahrzeichen der bayrischen Landeshauptstadt und ihre beiden markanten Zwillingstürme zieren so manche Ansichtskarte.

Die Frauenkirche findet man an der nordwestlich nur wenige Meter vom Marienplatz entfernt und damit ebenfalls im Herzen der Münchner Altstadt. Die Frauenkirche wartet mit einigen Besonderheiten auf und darf deshalb in der Liste der Besichtigungen nicht fehlen. Die Kirche hat eine Länge von 109 Metern und gehört mit ihren rund 20.000 Stehplätzen zu den größten Hallenkirchen im gesamten süddeutschen Raum. Besonders ins Auge sticht dem Besucher schon beim Betreten der Kirche der sogenannte Teufelstritt. Um diesen schwarzen Fußabdruck ranken sich zahlreiche Sagen, welche darauf hinweisen, dass der Teufel beim Bau der Kirche sowohl als Helfer als auch als Zerstörer in Erscheinung getreten sein soll. Im Inneren der Frauenkirche befinden sich 21 Kapellen, welche alle durch Pfeiler voneinander getrennt sind. Für die zahlreichen Touristen stellt die Frauenkirche ein Zeugnis aus einer mehr als 500 Jahre alten Kunstgeschichte dar und neben beeindruckenden Glasgemälden gibt es auch wunderschöne Bildhauerarbeiten. Sehr beeindruckend ist auch das Grabmonument für Kaiser Ludwig den Bayer, das im 17. Jahrhundert entstanden ist. Beim Besuch der Frauenkirche sollte auf jeden Fall auch der Südturm bestiegen werden, der einen fantastischen Blick über München und das Voralpenland bietet. Bei schönem Wetter sind von dort aus sogar die Alpen sehr gut zu sehen.
Bild:Diliff/commons.wikimedia.org/wiki/File:Frauenkirche_Munich__View_from_Peterskirche_Tower.jpg

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